Gemeinschaftspraxis Ziegler-Kirbach & Gehrt

Kinder- und Jugendärzte

Studie zu einer Impfung gegen Hirnhautentzündung

Im Januar 2009 begann eine internationale Studie zur Einführung einer Impfung gegen Meningokokken B, an der unsere Praxis sich beteiligt hat.

Bakterien der Meningokokkengruppe führen zu schweren Entzündungen der Hirnhäute, zur Meningitis. Vorherrschend sind die Untergruppen B und C. Die Impfung gegen Meningokokken der Gruppe C ist bereits seit Juli 2006 in Deutschland offiziell empfohlen und wird von den Krankenkassen bis zum 18. Lebensjahr bezahlt. Für die weiter verbreitete Gruppe B gibt es nun auch einen Impfstoff.

Die Infektion mit Meningokokken ist selten, verläuft aber in vielen Fällen sehr dramatisch und auch tödlich (Waterhouse-Friedrichsen-Syndrom).   2007 gab es in Deutschland 436 Erkrankungen, davon fast 24% mit Gruppe C und 67% mit Gruppe B.

Erkrankungen an Menigokokken
 

Um einen möglichst frühzeitigen Schutz zu bieten, ist die Impfung im Säuglings- und Kleinkindalter vorgesehen.

Diese wissenschaftliche Studie zeigte vor allem die Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit des Impfstoffes.

In dem Impfstoff liegt der Erreger nicht mehr als Ganzes vor, es handelt sich um einen sogenannten rekombinanten Impfstoff. Daher besteht auch kein Risiko, dass durch den Impfstoff die Krankheit ausgelöst werden könnte. 

Die Studienteilnehmer leisteten eine große Hilfe für alle Kinder, die zukünftig gegen diese schwere Infektionskrankheit geschützt werden können. Und jedes Kind, dass selbst geschützt ist, kann diese Infektion auch nicht weiter geben.

Im November 2011 wurde diese Studie für unsere Praxis bereits erfolgreich abgeschlossen.
Der Impfstoff "Bexsero" ist seit 2013 zugelassen für Knder ab 2 Jahren und für Erwachsene.

Weitere Informationen zu Meningokokken: